Leontopodium alpinum - Floare de colt in ghiveci

Leontopodium alpinum - Edelweiß in Topf

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Leontopodium alpinum - Floare de colt in ghiveci

Leontopodium alpinum - Edelweiß in Topf

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Leontopodium alpinum, auch bekannt als Edelweiß oder Alpenstern, ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die für die Bergregionen Europas, insbesondere die Alpen, Karpaten und Pyrenäen, charakteristisch ist. Diese kompakte und widerstandsfähige Pflanze wird für ihre einzigartigen, sternförmigen Blüten und ihre Symbolik geschätzt, die Reinheit und Mut verkörpert. Sie eignet sich ideal für Steingärten, Rabatten, Töpfe oder als Zierpflanze in alpinen Landschaften, dank ihrer samtigen Textur und zarten Erscheinung.

Aussehen von Blättern, Blüten und Früchten

  • Blätter: Die Blätter sind linealisch bis lanzettlich, 2-5 cm lang, in einer Rosette an der Pflanzenbasis und wechselständig an den Stängeln angeordnet. Sie sind grün-silbrig gefärbt und mit einem weißlichen, samtigen Flaum bedeckt, der ihnen eine weiche Textur verleiht und sie vor Kälte und UV-Strahlung schützt.
  • Blüten: Die Blüten sind in körbchenförmigen Blütenständen mit einem Durchmesser von 1-2 cm angeordnet, umgeben von weißen, wolligen Hochblättern in Sternform, 2-5 cm lang. Diese Hochblätter, oft mit Blütenblättern verwechselt, sind rein cremeweiß und verleihen der Pflanze ihr ikonisches Aussehen. Das Blütenzentrum besteht aus kleinen, gelben Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, abhängig von Höhe und Klima.
  • Früchte: Sie bildet kleine, trockene Achänen mit einem weißen Pappus, der die Verbreitung durch den Wind erleichtert. Die Früchte haben keinen Zierwert.

Wachstumseigenschaften

  • Höhe und Breite: Wächst bis zu 20-30 cm hoch und bildet kompakte, bodendeckende Büsche mit dichten Rosetten.
  • Wuchskraft: Langsames Wachstum, bildet kleine Teppiche, die sich allmählich durch Rhizome ausbreiten. Sie ist an extreme Bedingungen wie nährstoffarme Böden und niedrige Temperaturen angepasst.
  • Typ: Ausdauernde Pflanze, immergrün oder halbständig immergrün, mit beständigem Laub in milden Klimazonen.

Wachstumsbedingungen

  • Standort: Bevorzugt volle Sonne für optimale Blüte, verträgt aber Halbschatten in warmen Klimazonen. In dichtem Schatten ist die Blüte reduziert.
  • Boden: Wächst in gut durchlässigen, nährstoffarmen, sandigen oder steinigen Böden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert (6,5-7,5). Kalkhaltige Böden sind ideal, aber sie verträgt auch saure Böden bei hervorragender Drainage. In feuchten oder tonigen Böden überlebt sie nicht.
  • Bewässerung: Mäßig gießen, den Boden im ersten Jahr leicht feucht halten. Nach der Etablierung ist sie trockenheitsverträglich und benötigt nur selten Wasser, nur in sehr trockenen Perioden. Staunässe vermeiden, da sie Wurzelfäule verursacht.
  • Temperatur: Frosthart in den Zonen 2-7 (bis -34 °C), perfekt angepasst an Berg- und gemäßigte Klimazonen. Verträgt die Winter in Rumänien gut ohne zusätzlichen Schutz.

Pflege und Widerstandsfähigkeit

  • Widerstandsfähigkeit: Sehr widerstandsfähig gegen Kälte, Trockenheit und nährstoffarme Böden. Wird nicht von größeren Schädlingen befallen, kann aber bei feuchtem Wetter Schneckenbefall erleiden. Verträgt Wind und hohe Lagen, ist resistent gegen Rehe und Hasen.
  • Düngung: Benötigt keine häufige Düngung. Im Frühjahr bei sehr nährstoffarmem Boden einen schwachen, langsam wirkenden Dünger geben. Überdüngung verringert die Blüte.
  • Rückschnitt: Verblühte Blüten nach der Blüte entfernen, um ein ordentliches Aussehen zu bewahren. Kein starker Rückschnitt nötig, aber die Büsche können alle 2-3 Jahre zur Verjüngung geteilt werden.
  • Vermehrung: Vermehrung durch im Frühjahr gesäte Samen (mit Kältebehandlung) oder durch Teilung der Büsche im Frühjahr. Die Teilung ist schneller und effektiver.
  • Schädlinge und Krankheiten: Selten befallen, aber empfindlich gegen Wurzelfäule in schlecht durchlässigen Böden. Auf Schnecken achten und bei Bedarf organische Fallen einsetzen.

Das Edelweiß Leontopodium alpinum ist ideal für Steingärten, alpine Rabatten, Töpfe oder als Akzentpflanze in Berglandschaften. Sein zartes Aussehen mit weißen Hochblättern und samtigem Laub fügt Textur und Kontrast hinzu und harmoniert gut mit anderen alpinen Pflanzen wie Fetthenne, Steinbrech oder Glockenblume. Es kann wegen seiner langlebigen Blütenstände auch in Trockenblumenarrangements verwendet werden. Es zieht Bestäuber an und trägt zur Artenvielfalt bei. In gemäßigten Gärten ist es eine ausgezeichnete Wahl, um ein authentisches alpines Flair zu schaffen.

Herkunft

Ursprünglich aus den Bergregionen Europas (Alpen, Karpaten, Pyrenäen, Balkan) wächst Leontopodium alpinum natürlich in Höhen von 1.800-3.000 m auf kalkhaltigen Felsen und alpinen Wiesen. Es ist in vielen Ländern, darunter Rumänien, geschützt, da es früher übermäßig gesammelt wurde. In der Gartenkultur wird es aus Samen oder Klonen gezogen, um die Wildbestände zu schonen.

Höhe mit Topf: ca. 40 cm
Topfdurchmesser: 15 cm

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