Hoya darwinii
Hoya darwinii ist die Bezeichnung, unter der diese Hoya in der Gartenbaukunde bekannt ist. Sie zeichnet sich durch ihr dimorphes Laub und die kugelförmigen Strukturen aus, die von den modifizierten Blättern gebildet werden. In der Natur können diese Hohlräume Ameisen beherbergen. Die Pflanze wächst epiphytisch, kletternd und stark verzweigt, während die rosafarbenen Blüten das ungewöhnliche Erscheinungsbild des Laubs ergänzen. Die Pflege ist unkompliziert, und die Pflanze wächst kontinuierlich. Die kompakten, farbenfrohen Dolden erscheinen an ausgewachsenen Pflanzen.
Laub und Wuchs. Die Pflanze bildet zwei Blatttypen aus. Die gewöhnlichen Blätter sind hellgrün, elliptisch, glatt und weisen nur wenig ausgeprägte Blattadern auf. Die modifizierten Blätter sind konvex und erscheinen gruppiert an Stängelabschnitten mit kurzen Internodien. Zusammen bilden sie nahezu kugelförmige Hohlräume, sogenannte Domatien, in denen Ameisen Nester bauen können. Die Ranken sind kletternd und verzweigen sich.
Blüten und Duft. Die Blüten erscheinen in Blütenständen. Die Kronzipfel sind lachsrosa bis dunkelrosa und biegen sich bei der Reife zurück, während die Nebenkrone cremefarben oder weiß mit rosafarbenen Tönen zur Mitte hin ist. Der Duft ist sehr dezent und wurde vor allem am Tag des Aufblühens wahrgenommen; seine Intensität kann zwischen den Pflanzen und abhängig von den Kulturbedingungen variieren.
Botanische Identität und Herkunft. Hoya darwinii Loher wurde 1910 anhand von philippinischem Pflanzenmaterial veröffentlicht. Gärtnerische Quellen und NParks führen diesen Namen weiterhin für die Pflanze mit kugelförmigen Domatien von den Philippinen, die auf Luzon und Panay dokumentiert wurde.
Substrat: Verwende eine luftige und gut durchlässige Mischung, die für epiphytische Arten geeignet ist. Wir empfehlen das professionelle Substrat für Hoya und Anthurium – SG Mix.
Ausführliche Empfehlungen zu Licht, Gießen, Substrat, Düngung, Vermehrung und Blüte findest du im vollständigen Pflegeleitfaden für Hoya.