Phalaenopsis tetraspis 'C2' - duftende Blüten
Phalaenopsis tetraspis „C2“ ist eine Auswahl der Art Phalaenopsis tetraspis, die in Sumatra sowie auf den Andamanen und Nikobaren in warmen, feuchten Wäldern vom Meeresspiegel bis in Höhen von etwa 100 m endemisch ist. In der neueren Taxonomie wird Phalaenopsis speciosa häufig als Synonym behandelt; im Handel sind weiterhin beide Namen gebräuchlich. Die Pflanze erreicht eine mittlere Größe, hat bis zu 30 cm lange Blätter und 2–5 seitliche, gebogene Blütentriebe, die oft leicht zickzackförmig aussehen. Die Blüten sind wachsartig, glänzend und stark duftend, gewöhnlich etwa 4,3 cm groß, mit einer natürlichen Variation in Farbe und Zeichnung.
Die Blüte erfolgt häufiger im Frühjahr, kann aber auch in anderen warmen Jahreszeiten auftreten.
Die Auswahl „C2“ wird in älteren Listen auch als f. christiana / speciosa geführt. Sie bildet häufig zahlreiche Blütentriebe; die Blüte kann nacheinander erfolgen, wobei sich die Blüten nach und nach öffnen.
Sie benötigt mäßiges bis gutes, gefiltertes Licht, etwa 18.000–22.000 Lux, mit Schutz vor starker Sonne und idealerweise ungefähr 12 Stunden Licht pro Tag. Geeignet sind Temperaturen von etwa 22–28 °C am Tag und 18–22 °C in der Nacht; ein Unterschied von 3–4 °C zwischen Tag und Nacht fördert die Blüte. Eine ausgeprägte Ruhephase ist nicht erforderlich.
Gieße, wenn das Substrat trocken ist, und lasse anschließend das Wasser vollständig ablaufen. Lass kein stehendes Wasser zwischen den Blättern zurück. Im Topf ist eine Luftfeuchtigkeit von 55–60 % meist ausreichend; aufgebunden kann sie bis auf etwa 70 % steigen. Während des aktiven Wachstums dünge nach dem Gießen etwa bei jedem dritten Gießen mit verdünntem Dünger (ungefähr der halben Dosierung) und einem Orchideendünger. Verwende mittelgroße, luftige Rinde. Ein Substrat für Phalaenopsis ist geeignet, wenn es im Rhythmus deines Zuhauses trocknet. Topfe nach der Blüte um, sobald neue Wurzeln erscheinen.
Wenn die Pflanze viele Blütentriebe, aber nur wenige Blüten bildet, überprüfe Licht und Düngung. Abfallende Knospen deuten häufig auf trockene Luft, einen plötzlichen Standortwechsel oder geschädigte Wurzeln hin. Weiche Wurzeln und ein säuerlicher Geruch weisen auf zu viel Wasser hin.