Phalaenopsis speciosa 'YL136' - duftend
Phalaenopsis speciosa „YL136“ ist eine Auswahl der Art Phalaenopsis speciosa von den Andamanen, den Nikobaren und Borneo aus niedrigen Höhenlagen. In der modernen Taxonomie wird speciosa häufig als Synonym von Phalaenopsis tetraspis behandelt; im Handel sind beide Namen weiterhin gebräuchlich. Die Pflanze erreicht eine mittlere Größe von etwa 15–20 cm, mit 10–25 cm langen Blättern und 2–5 seitlichen, gebogenen oder leicht herabhängenden Blütentrieben. Die wachsartigen Blüten sind duftend und gewöhnlich etwa 4,5 cm groß, mit natürlicher Variabilität bei Farbe und Zeichnung.
Die Blüten können von Exemplar zu Exemplar in Form und Farbe natürlich variieren. Die Blüte erfolgt häufiger vom späten Frühjahr bis in den Winter hinein.
Sie benötigt mäßiges bis gutes, gefiltertes Licht, etwa 18.000–22.000 Lux, mit Schutz vor intensiver Sonne und idealerweise ungefähr 12 Stunden Licht pro Tag. Geeignet sind Temperaturen von etwa 22–28 °C tagsüber und 18–22 °C nachts; ein Unterschied von 3–4 °C zwischen Tag und Nacht fördert die Blüte. Eine ausgeprägte Ruhephase ist nicht erforderlich.
Gieße, sobald das Substrat abgetrocknet ist, und lasse anschließend das Wasser vollständig ablaufen. Lass kein Wasser zwischen den Blättern stehen. Im Topf reicht eine Luftfeuchtigkeit von 55–60 % normalerweise aus; auf einer Unterlage sollte sie eher bei etwa 70 % liegen. Während des aktiven Wachstums dünge nach dem Gießen etwa bei jedem dritten Gießen mit verdünntem Dünger (circa der halben Dosierung) und einem Orchideendünger. Verwende mittelgroße, luftige Rinde. Ein Phalaenopsis-Substrat ist geeignet, wenn es im Rhythmus deiner Wohnumgebung abtrocknet. Topfe nach der Blüte um, sobald neue Wurzeln erscheinen.
Wenn die Pflanze viele Blütentriebe, aber nur wenige Blüten bildet, überprüfe Licht und Düngung. Abfallende Knospen deuten häufig auf trockene Luft, einen abrupten Standortwechsel oder geschädigte Wurzeln hin. Weiche Wurzeln und ein säuerlicher Geruch weisen auf zu viel Wasser hin.