Phalaenopsis speciosa – Pflege und Merkmale

Phalaenopsis speciosa - ingrijire

Botanische Art, die auf den Andamanen- und Nikobaren-Inseln sowie in Borneo vorkommt, wo sie Gebiete in niedrigen Höhenlagen zwischen 0 und 100 m besiedelt, Phalaenopsis speciosa ist auch unter den folgenden Synonymen bekannt: Phalaenopsis speciosa subvar. christiana (Rchb.f.) A.H.Kent 1891; Phalaenopsis speciosa subvar. imperatrix (Rchb.f.) A.H.Kent 1891; Phalaenopsis speciosa var. christiana Rchb.f 1882; Phalaenopsis speciosa var. imperatrix Rchb.f. 1882; Phalaenopsis speciosa var. maculata Gower 1890; Polychilos speciosa (Rchb. f.) Shim 1982.

Sie zeichnet sich durch eine mittlere Größe von etwa 15 – 20 cm Höhe und eine Fülle von 2 – 5 Blütenstielen aus, die seitlich an den kurzen Stängeln aus den Achseln der oberen Blätter im Bereich der flachen Wurzelansätze hervortreten. Die Blätter, 5 – 9 an der Zahl, sind eiförmig bis lanzettlich-eiförmig, 10 - 25 cm lang, mit verengter Basis und leicht zugespitzter Spitze. Die trauben- oder rispenförmigen, gebogenen, leicht herabhängenden Stiele, die länger als die Blätter sind und oft 25 cm überschreiten, tragen zahlreiche beeindruckende, 4 – 5 cm große, wachsartige, duftende Blüten mit dezenten Noten. Die Blütenfarbe ist äußerst variabel und kann purpurne, rote, rosa, weiße Bereiche oder Kombinationen dieser Farben aufweisen. Die Blütezeit erstreckt sich meist vom späten Frühling bis zum Beginn des Winters. 

Es gibt zahlreiche preisgekrönte Kultivare, besonders in letzter Zeit, als diese Art das Interesse der Züchter aufgrund der hohen Variabilität der Blütenfärbung zu gewinnen begann. Unter ihnen erwähnen wir: Phal. speciosa var. christiana 'Magnifico' (2 Preise 2010) Phal. speciosa var. christiana 'Jennifer Weseloh' (2015) Phal. speciosa 'Jiaho Coffee' (2014) Phal. speciosa 'Struber Pinky' (2014) Phal. speciosa 'Gig' (2013) Phal. speciosa var. christiana 'Crystelle' (2013) Phal. speciosa 'Jiaho Red Ball' (2012) Phal. speciosa var. christiana 'C 1' (2011) Phal. speciosa 'Orchidglade' (1960)

Die Wachstumsbedingungen für diese Art sind identisch mit denen der Art Phalaenopsis tetraspis, die dieselben Ökosysteme wie Phalaenopsis speciosa besiedeln.

Update: Phalaenopsis speciosa wurde mit Phalaenopsis tetraspis synonymisiert. Die beiden Bezeichnungen gelten nun als Synonyme.

Die Lichtstrahlung liegt im Bereich des Halbschattens mit Werten von 18000 – 22000 Lux und einer idealen Fotoperiode von 12 Stunden täglich. Die Bewässerung erfolgt wöchentlich, und die Düngung findet bei jeder dritten Bewässerung statt.

Die Temperatur kann das ganze Jahr über konstant gehalten werden, mit 22 - 28 ℃ tagsüber und 18 – 22 ℃ nachts. Ideal ist eine Differenz von 3 – 4 ℃ zwischen Nacht- und Tagestemperaturen für den Blüherfolg.

Der Anbau kann im klassischen System erfolgen, in perforierten Kunststoff- oder Keramiktöpfen mit mittelkörniger Pinienrinde (2 – 4 cm), wobei eine Luftfeuchtigkeit von 55 – 60 % gewährleistet wird. Wenn das Kultivierungssystem mit nackten Wurzeln auf Platten gewählt wird, muss die Luftfeuchtigkeit auf 70 % erhöht werden und eine kleine Menge Sphagnum-Moos unter den Wurzeln platziert werden, um die Feuchtigkeit zu erhalten.

Die Bewässerung erfolgt nur, wenn das Substrat trocken ist, in einem Abstand von etwa einer Woche oder länger, wobei besonderes Augenmerk auf das Wasser gelegt wird, das sich zwischen den Blättern ansammeln kann und Pilz- sowie Bakterienkrankheiten verursachen kann. Düngergaben können bei jeder dritten Bewässerung in einer Verdünnung von 50 % der vom Hersteller angegebenen Konzentrationen erfolgen.

Die Art benötigt keine Ruhephase zur Auslösung der Blüte, diese wird jedoch durch plötzliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht angeregt.

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